Besuchergruppe aus dem Wahlkreis in Berlin

Krefeld/ Berlin. Auf meine Einladung besuchte eine Gruppe von Niederrheinern für vier Tage im August das politische Berlin. Nach einem Vortrag über die parlamentarische Arbeit im Plenarsaal des Deutschen Bundestags diskutierte die Besuchergruppe im Anschluss mit mir und weiteren FDP-Abgeordneten im Saal der FDP-Bundestagsfraktion u.a. über die mittel- und langfristigen Folgen diverser Rettungsschirme und Konjunkturpakete.
Ebenfalls auf dem Programm stand der Besuch und eine Diskussionsveranstaltung im Bundesministerium der Finanzen an. Nach einer an politischen Gesichtspunkten orientierte Stadtrundfahrt, wurde die Ausstellung im Deutschen Dom "Wege - Irrwege - Umwege. Die Entwicklung der parlamentarischen Demokratie in Deutschland" so wie Schloss Cäcilienhof, der Ort des Potsdamer Abkommens und Sans Souci in Potsdam besucht.
Besuch des Deutschen Soldatenfriedhofs in Ysselsteyn bei Venray/NL
Ysselsteyn. Otto Fricke, dessen Großvater in Russland gefallen ist, folgte einer Einladung des Präsidenten des Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V., Reinhard Führer, zu einem Besuch des Deutschen Soldatenfriedhofs in Ysselsteyn, Niederlande.Â
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Dieser Soldatenfriedhof ist der zentrale Bestattungsort für gefallene Deutsche im zweiten Weltkrieg in den Niederlanden.  Hier ruhen 85 Gefallene des Ersten Weltkriegs, die aus Maastricht hierher umgebettet worden sind. Während des Zweiten Weltkriegs sind mehr als 32.000 deutsche Soldaten in den Niederlanden gefallen. Sie alle wurden nach dem Krieg von der niederländischen Regierung auf diesen zentralen Friedhof umgebettet.Â
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„Wir stehen zur Liberalität“
Niederkrüchten. Es ist eine Geburtstagsfeier der edlen Art. Auf den Tischen stehen langstielige Rosen – natürlich in Gelb. Und die Gratulanten können sich auch sehen lassen: Bürgermeister Herbert Winzen, dazu der Bundestagsabgeordnete Otto Fricke und der Landtagsabgeordnete Dietmar Brockes – letztere beide FDP, und damit dem Geburtstagskind sehr eng verbunden. Es ist der FDP-Ortsverband Niederkrüchten, der seinen 40. Geburtstag feiert. „40 Jahre, das ist fast mein ganzes Leben, ich war damals drei“, sagt Fricke. „Wichtig ist, was hat man daraus gemacht?“ Er ist sicher: „Wir machen was draus, wir sagen klar, was wir wollen, und mit wem wir es wollen.“ Der fast schon Lokalmatador Dietmar Brockes nimmt diesen Gedanken der Verknüpfung und Vernetzung, der die FDP als eben-nicht-Volkspartei stark prägt, auf. Allerdings nicht, ohne ein paar kleine Seitenhiebe. „Der Kollege Fricke hat ja schon fast den Bekanntheitsgrad von Horst Schlämmer – man kommt beim Zappen im Fernsehen kaum noch an ihm vorbei“, grinst er hinüber. Aber auch die, die eben nicht mehr zu ihrer Partei stehen, bekommen von ihm ihr Fett weg. „Da soll es doch in Viersen Leute geben, die haben auf ihrem Plakat noch nicht einmal mehr das Logo ihrer Partei drauf. Wir aber stehen zu unserer liberalen Sache.“ Als kleine Partei sei natürlich immer die Suche nach einem Partner für die Verwirklichung der Ideen wichtig, ebenso entscheidend sei aber die Vernetzung der Gemeinde-Ebene mit den höheren Gremien aus Land, Bund und Europa. Winzen als parteiloser Bürgermeister lobte die Niederkrüchtener FDP als gewisse Macht in der Gemeinde. „Die FDP hat hier stets eine bedeutende Rolle gespielt und Wahlergebnisse erzielt, die sogar Veranlassung gaben, Niederkrüchten als FDP-Hochburg zu betiteln.“ Von denen, die vor 40 Jahren schon dabei waren, die Sache FDP anzuschieben, wurden im Rahmen der Geburtstagsfeier gleich drei geehrt. Hans Woltery, Josef Mevissen und Willy Houx sind Mitglieder der ers-ten Stunde. Emmi Wirths blickt auf 35 Jahre zurück, ebenso wie Gisela Grotjahn und Jürgen Grotjahn. 25 Jahre Treue zur FDP bewiesen Friedhelm Feger, Manfred Jülicher, Waltraud und Hermann Noack, Bernhard Wolf und Bruno Hartmann. Für jeden hatte der Ortsvorsitzende Peter Opitz von Bardeleben ein paar persönliche Worte parat, ein kleines Anekdötchen aus gemeinsamer Zeit. So berichtete er vom gemeinsamen Plakatekleben mit Feger, bei dem der Jubilar immer eifrig in die Höhe geklettert sei, während der Vorsitzende für das Halten der Leiter zuständig war. „Und Du hast mir immer das Gefühl vermittelt, dass ich wahnsinnig viel geleistet habe.“![]()

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Foto: Heike Ahlen![]()
Abgeordneter auf Probe


Carsten Repges Berlin/ Krefeld. Otto Fricke hat den Auszubildenden Carsten Repges aus Krefeld in die Bundestagsgebäude nach Berlin eingeladen, der dort vom 12. bis 16. Juni 2009 in einem Planspiel in die Rolle eines Bundestagsabgeordneten schlüpfen konnte.
Das Besondere des Planspiels ist seine Authentizität: Alles findet an den Original-Schauplätzen des Bundestags-Ensembles statt. Die Jugendlichen sprechen, beraten und entscheiden dort, wo an anderen Tagen die „echten“ Abgeordneten ihrer Arbeit nachgehen. Die Teilnehmer hatten auch die Möglichkeit, einen Bundestagsabgeordneten persönlich kennen zu lernen, sich mit ihm über „parlamentarische Fragen“ auszutauschen und an einem Nachmittag in einem „Blitzpraktikum“ in die Arbeitsabläufe eines Abgeordnetenbüros einzutauchen.
Otto Fricke: „Es ist eine tolle Gelegenheit sich den Fragen der politisch interessierten Jugendlichen zu stellen und ihnen den Alltag eines Abgeordneten näher zu bringen. Das Projekt ist ein schöner Beitrag, Demokratieverständnis bei jungen Menschen zu fördern.“ Jungpolitiker Carsten Repges hierzu: „Es waren 4 ereignisreiche Tage, die ihren Zweck erfüllt haben; nämlich Jugendlichen den Alltag eines Politikers in einem realistischen Umfeld zu zeigen.“
FDP Niederrhein wählt Landtagskandidaten


Dietmar Brockes Die FDP Niederrhein stellte am 27.03. ihre Spitzenkandidaten zur Landtagswahl 2010 auf. Auf dem ordentlichen Bezirksparteitag in meiner Heimatstadt Krefeld wurden die derzeitigen Landtagsabgeordneten Dietmar Brockes (Brüggen/Kreis Viersen) und Holger Ellerbrock (Duisburg) auf die Plätze 1 und 2 der Vorschlagsliste des FDP-Bezirksverbandes gewählt.
Brockes, Vorsitzender des FDP-Bezirksverbandes Niederrhein, und Ellerbrock, Vorsitzender des FDP-Kreisverbandes Duisburg, stellten sich dort in der Reihenfolge dem Votum der achtzig Delegierten, in der sie auch zur Landtagswahl vor vier Jahren angetreten waren. Beide Politiker waren im Mai 2000 erstmals in das nordrhein-westfälische Landesparlament gewählt worden. Brockes ist dort Sprecher der FDP-Fraktion für Wirtschaftspolitik, Ellerbrock für Umwelt, Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz.


Holger Ellerbrock Die FDP Niederrhein hat auf ihrem Parteitag eine insgesamt zwölf Plätze umfassende Kandidatenliste zur Landtagswahl gewählt. Die Liste hat Vorschlagscharakter. Über die endgültige Besetzung der letztlich maßgeblichen Landesreserveliste wird die Landeswahlversammlung der nordrhein-westfälischen FDP am letzten Aprilwochenende in Bielefeld entscheiden. Jedoch kommt den Vorschlagslisten der Bezirksverbände entscheidendes Gewicht zu. Brockes und Ellerbrock haben mit Ihrer Wahl für die beiden Spitzenplätze erneut das Vertrauen ihres Heimatbezirkes erhalten und haben somit gute Chancen, dem Landtag auch in den kommenden fünf Jahren anzugehören.
Mein Glückwunsch gilt allen gewählten Kandiaten. Ich freue mich auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit und einen spannenden Wahlkampf.
Besuch aus dem Wahlkreis

Krefeld/ Berlin. Auf meine Einladung besuchte eine Gruppe von Niederrheinern für vier Tage das politische Berlin. Die Besuchergruppe vefolgte eine Plenardebatte des Deutschen Bundestags und diskutierte im Anschluss mit mir und weiteren FDP-Abgeordneten im Saal der FDP-Bundestagsfraktion.Ebenfalls auf dem Programm stand der Besuch des Bundesrates und eine Diskussionsveranstaltung im Bundesministerium der Finanzen. Eine an politischen Gesichtspunkten orientierte Stadtrundfahrt und der Besuch eines Untersuchungsgefängnisses der DDR-Staatssicherheit in Potsdam rundeten das Programm ab.


