Bürgerentlastung und Haushaltskonsolidierung möglich und geboten
BERLIN. Zu dem Ergebnis der November-Steuerschätzung 2011 erklärt der
haushaltspolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion Otto FRICKE:
Die aktuellen Zahlen geben Anlass zur Freude. Sie bringen die Koalition ihrem
Konsolidierungsziel, aber auch gleichzeitig dem Entlastungsziel näher. Die
Entlastung der Bürger ist nicht nur haushaltspolitisch verantwortungsvoll,
sondern auch wachstumspolitisch erforderlich. Wachstumsfreundliche Politik und
Haushaltskonsolidierung müssen wie bisher Hand in Hand gehen. Maß und Mitte
gilt es dabei nicht zu verlieren.
Laut der November-Steuerschätzung 2011 kann der Staat darauf hoffen, auf allen
drei Ebenen bis einschließlich 2015 insgesamt 39,5 Milliarden Euro mehr
einzunehmen als noch im Mai des Jahres erwartet.
Angesichts zu erwartender niedriger Wachstumsraten in 2012 wäre es daher
falsch, die mittel- bis langfristig eintretenden Wachstumseffekte von
Entlastungen zu negieren. Wir müssen Wachstumsimpulse setzen, um die
Binnennachfrage zu stärken und die Wirtschaft zu stabilisieren.
Dies ist auch möglich, denn die Koalition hat mit ihrem so genannten
"Zukunftspaket" einen wichtigen Grundstein gelegt, um mittelfristig die
Einhaltung der Schuldenregel sicher zu stellen. Gleichzeitig kann der Bund
durch die konjunkturelle Entwicklung deutlich größere Fortschritte bei der
Konsolidierung erreichen als bisher erwartet. Dies eröffnet Spielräume für
Entlastungen.
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Bürgerentlastung und Haushaltskonsolidierung möglich und gebotenhttp://www.otto-fricke.de/content/b%C3%BCrgerentlastung-und-haushaltskonsolidierung-m%C3%B6glich-und-geboten