Deutschland verbessert seine Schuldenstandsquote beachtlich
BERLIN. Zu Medienberichten über die Reduzierung der deutschen
Schuldenstandsquote in 2011 erklärt der haushaltspolitische Sprecher der
FDP-Bundestagsfraktion Otto FRICKE:
Das zu erwartende spürbare Absinken der Schuldenstandsquote in 2011 auf unter
80 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) macht deutlich, dass eine kluge
Haushaltspolitik verbunden mit einer auf Wachstum ausgerichteten Politik zu
guten Ergebnissen führt. Positiv zu bewerten ist hierbei die Rolle des Bundes.
Im abgeschlossenen Bundeshaushalt 2011 konnte die Nettokreditaufnahme gegenüber
dem Haushaltsgesetz um 31,1 Milliarden Euro auf 17,3 Milliarden Euro reduziert
werden. Gleichzeitig wurden die Ausgaben um 9,6 Milliarden Euro auf gut 296
Milliarden Euro reduziert.
Deutschland muss - auch vor dem Hintergrund der in Europa grassierenden
Staatsschuldenkrise - weiterhin mit gutem Beispiel voran gehen und darf keine
Anstrengung unterlassen, die Schuldenstandsquote weiter zu verringern. Eine
Konsolidierung der öffentlichen Haushalte und die Einhaltung der gesetzlichen
Regelungen sind für die FDP-Bundestagsfraktion kein Selbstzweck. Sie fördern
vielmehr die mittel- und langfristigen Wachstumsaussichten und liegen daher im
wohlverstandenen Interesse Deutschlands. Daher ist Haushaltskonsolidierung auch
ein Programm für die Zukunftsfähigkeit eines Staates. Wird der Weg in den
Verschuldungsstaat gestoppt, wird gleichzeitig die Grundlage für die Sicherung
des Sozialstaates auch in Zukunft geschaffen. Für die Opposition gilt: Wann hat
es jemals eine so starke Absenkung der Schuldenstandsquote in Deutschland
gegeben?
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Deutschland verbessert seine Schuldenstandsquote beachtlichhttp://www.otto-fricke.de/content/deutschland-verbessert-seine-schuldenstandsquote-beachtlich