Höhere Einnahmen dienen der Verringerung der Neuverschuldung
BERLIN. Zu der November-Steuerschätzung 2010 erklärt der
haushaltspolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion Otto FRICKE:
Die höheren Steuereinnahmen dürfen nicht zu erneuten Sündenfällen in Form von
neuen Ausgabenprogrammen führen. Es gilt jetzt bei der Haushaltskonsolidierung
Kurs zu halten. Fehler der Vergangenheit, wo höhere Einnahmen regelmäßig für
neue politische Projekte herangezogen wurden, müssen vermieden werden. Die gute
Konjunkturentwicklung und die damit verbundenen prognostizierten
Steuermehreinnahmen im Zeitraum 2010 bis 2012 in Höhe von 61 Milliarden Euro
führen "lediglich" dazu, dass weniger Schulden aufgenommen werden müssen als
ursprünglich geplant. Um die Haushaltsprobleme zu lösen und zu einer
Nachhaltigkeit in der Haushaltspolitik zu gelangen, sind Verlässlichkeit und
Stetigkeit notwendig. Diese Anforderungen gelten ebenso für die Länder und
dürfen nicht wie zum Beispiel in Nordrhein-Westfalen durch fadenscheinige
Beweggründe unterlaufen werden. Dort ist schon jetzt die Einhaltung der
Schuldenbremse erkennbar stark gefährdet.
Darüber hinaus ist es weiterhin ein Anliegen der FDP, über eine
wachstumsfreundliche Politik auch steuerpolitische Perspektiven für die
Menschen zu schaffen. Sobald sich unter Einhaltung der Vorgaben der
Schuldenbremse Möglichkeiten für eine spürbare Entlastung der Menschen ergeben,
ist diese zu realisieren. Wachstumsfreundliche Politik und
Haushaltskonsolidierung müssen Hand in Hand gehen.
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Höhere Einnahmen dienen der Verringerung der Neuverschuldunghttp://www.otto-fricke.de/content/h%C3%B6here-einnahmen-dienen-der-verringerung-der-neuverschuldung