Haushalt 2013: Konsolidierung zahlt sich aus

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Haushalt 2013: Konsolidierung zahlt sich aus

Das Kabinett hat den Etatentwurf 2013 gebilligt. In 2013 soll die Neuverschuldung auf knapp 19 Milliarden Euro reduziert werden. FDP-Haushaltsexperte Otto Fricke verwies darauf, dass drei Jahre früher die Obergrenze des strukturellen Defizits erreicht wird. "Die Koalition übererfüllt damit die verfassungsmäßigen Vorgaben. Standfestigkeit, klare Orientierung und Augenmaß im Zusammenspiel von Wachstums- und Konsolidierungspolitik scheinen sich auszuzahlen".

Der Haushalt hat ein Ausgabenvolumen von insgesamt rund 300 Milliarden Euro. Bereits 2016 soll es erstmals seit mehr als 40 Jahren einen ausgeglichenen Bundesetat geben. Die im Grundgesetz verankerte Schuldenbremse wird bereits im kommenden Jahr erreicht.

Der Parlamentarische Geschäftsführer und haushaltspolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, Otto Fricke, lobt die vorliegenden Zahlen: "Für das Haushaltsjahr 2016 werden gemäß der mittelfristigen Finanzplanung erstmals unter der Haushaltsverantwortung dieser Koalition keine weiteren Schulden geplant. Allein diese Eckdaten dokumentieren die lohnenswerten Anstrengungen des eingeschlagenen Konsolidierungswegs."

Nach Ansicht des liberalen Chefhaushälters muss es jetzt das Ziel sein, bei den Beratungen über den Entwurf 2013 die Mehrbelastungen durch die Länderforderungen von gut einer Milliarde Euro auszugleichen. Die Nettokreditaufnahme in Höhe von 18,8 Milliarden Euro müsse mindestens auf diesem Niveau gehalten werden. Positiv bewertete Fricke auch das moderate Ausgabenwachstum. "Verglichen mit dem Nachtragshaushalt 2012 sinken die Ausgaben um 3,4 Prozent auf 302,2 Milliarden Euro. In den Jahren 2014 und 2015 bewegen sich die Ausgaben mit 302,9 Milliarden und 303,3 Milliarden Euro auf einem ähnlichen Niveau. Von manchen Ländern würde man sich solche Zahlen wünschen."

Fricke verwies zudem darauf, dass die Neuverschuldung des Bundes im kommenden Jahr ohne eine weitere Bareinlage für den ESM in Höhe von 8,7 Milliarden bei 10,1 Milliarden Euro läge und somit unter den 11,5 Milliarden von vor der Finanzkrise im Jahr 2008.

(Quelle: www.fdp-fraktion.de)