Haushaltsvollzug 2011 - Nachweis für erfolgreiche Haushaltspolitik
BERLIN. Zur Veröffentlichung der Ergebnisse des Haushaltsvollzugs für das Jahr
2011 erklärt der parlamentarische Geschäftsführer und haushaltspolitische
Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion Otto FRICKE:
Der Haushaltsvollzug im Jahr 2011 macht zwei Fakten erneut deutlich. Es besteht
ein Unterschied zwischen solider, christlich-liberaler Haushaltspolitik und
rot-grünem Wunschdenken. Und es gibt einen Unterschied zwischen Soll und
Ist.
Diesen Unterschied will die Opposition bis heute nicht wahrhaben und verliert
sich in einem unzulässigen Vergleich von Äpfeln mit Birnen. Dabei zeigt sich
nicht nur in der Aufstellung, sondern letztlich im Vollzug des Haushaltes, also
beim Ergebnis der Haushaltsabrechnung, dass sich eine Politik des Maßhaltens
auszahlt.
Während bei der Haushaltsaufstellung die Nettoneuverschuldung noch mit einer
maximalen Obergrenze von 48,4 Mrd. € vorsichtig angesetzt worden ist, zeigt
sich nun im Vollzug, dass diese Grenze mit 17,3 Mrd. € weit unterschritten
wurde. Ebenso hatte sich dieses Vorgehen nach der Maßgabe des vorsichtigen
Kaufmanns bereits beim Neuverschuldungsabbau im Jahre 2010 bewährt.
Haushaltspolitik unter Beteiligung der FDP bleibt eine
Erfolgsgeschichte!
Das bedeutet aber auch für die Zukunft, dass, wie der Haushalt 2011, auch der
Haushalt 2012 nicht auf Kante genäht ist. Vielmehr übererfüllt er mit einer
maximal zulässigen Neuverschuldung von 26,1 Mrd. € die verfassungsrechtlichen
Anforderungen der Schuldenbremse.
Es bleibt dabei: man sollte lieber vorsichtig und ehrlich beim Beschluss des
Haushaltes sein und die Früchte einer sparsamen Haushaltsführung einfahren, als
Wunschzahlen einzusetzen und am Ende des Jahres mit der bitteren Wahrheit an
die Öffentlichkeit zu treten.
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