BERLIN. Zu den Vorschlägen der SPD, dem dauerhaften Rettungsfonds ESM eine
Banklizenz einzuräumen, erklärt der haushaltspolitische Sprecher und
Parlamentarische Geschäftsführer der FDP-Bundestagsfraktion Otto
FRICKE:
Die Vorschläge der SPD, dem ESM eine Banklizenz zu geben, zeigen mal wieder wie
Sozialdemokraten mit Geld umgehen wollen. Erstens würde dadurch das Volumen des
ESM ins Unendliche erweitert, nach dem Motto "Darf es noch ein bisschen mehr
sein?" und zweitens würde mit einer solchen Lizenz zum Gelddrucken bewusst der
Deutsche Bundestag entmachtet. Über die Frage, wie viel Geld sich der ESM bei
den Zentralbanken "leiht" würden die Parlamente nicht mehr entscheiden, sondern
im Zweifel, wie der Steuerzahler, zum Beobachter degradiert.
Die FDP-Bundestagsfraktion lehnt eine solche Banklizenz für den ESM
bekanntermaßen ab.
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